Meine Persona  
Überblick
Wer da spricht

Der rote Faden meiner Arbeit: Krebs & Kommunikation

Die Berufung: Verständigung gestalten
Die Vision: ÄrztInnen & PatientInnen gehen ein partnerschaftliches Bündnis ein.

Doris Johanna Wüst

Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Traumatherapeutin (EMDR).
Seit 1992 psychoonkologisch tätig.

Gesundheitstrainerin und Coach.

Begründerin und Projektleitung

www.Hilfe-bei-Krebs.de und www.Dialog-im-Training.de

 
Ein Thema – viele Perspektiven  
Ein Thema
Perspektivenwechsel
Trainieren macht flexibel
Schnittstellenarbeit schafft Verbindung

 

 

 

 

 

 

Was hilft, ist gesund

 

 

 

 

 

Der rote Faden

 

 

 

 

Der Schlüssel zum guten Kontakt ist Vertrauen und Respekt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Berufsbilder im Wandel

 

 

 

Kommunikationstraining fehlt in der Ausbildung

 

Was macht den guten Kontakt eigentlich aus ?

 

Eine interessante Forschungsfrage !

 

 

 

Beobachten Sie die "Erfolgreichen" in dieser Hinsicht !

 

 

Haben Ihre PatientInnen Vertrauen zu Ihnen ?

 

 

Woran merken Sie das ?

 

 

 

Das Prinzip

Hilfe zur Selbsthilfe

entspricht betrieblich dem

PatientInnenorientieren

Qualitätsmanagement

 

 

 

 

 

Das gute alte WIN-WIN-Prinzip lautet so betrachtet:

profit-by-profit!

denn

Guter Kontakt rechnet sich!

Seit zehn Jahren arbeite ich intensiv mit von Krebs betroffenen Menschen und mit onkologischen Teams zusammen: als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Psychologin einer Universitätsklinik, als Rehapsychologin, als begleitende Therapeutin, als Supervisorin in Teams und Selbsthilfegruppen und als Health-Care-Trainerin und Coach.

Freiberuflich arbeite ich als Weiterbildnerin, Trainerin und Beraterin im Health Care Sektor.

Neben meiner freiberuflichen Tätigkeit bin ich als Psychoonkologin in den Ruppiner Kliniken GmbH beschäftigt; ehemals in der Strandklinik in Boltenhagen.

Große Themen wie
Krebs und Kommunikation
öffnen den Blick für praktische Lösungen!

Praktische Lösungen gemeinsam zu suchen, zu finden und weiterzureichen ist mein persönliches Ziel und die Idee dieser Webseite. Was emotional hilfreich wirkt und personenorientiert als nützlich erlebt wird, verbessert die Lebensqualität von Krebs-betroffenen. Darum soll es gehen. Ganz konkret und handfest.

Dieses Wissen allen Interessierten gemeinsam zur Verfügung zu stellen, ist das Konzept hinter diesem Projekt. Verständigung durch Einblicke in die Welt der Anderen. Den Dialog fördern!

In gezielten Profi-Trainings machen wir Dialogfähigkeit praxisnah erfahrbar. Ganz gleich ob Selbsthilfegruppen oder medizinische Teams oder für in Beratungsstellen Tätige, für alle ist das „gute Gespräch“/“der richtige Kontakt“ das A & O ihrer Arbeit. Auf den guten Dialog kommt es an!

Wie komme ich zu diesem Thema ?

Das Thema Krebs hat es in sich und es betrifft uns alle.

Als betreuende Psychologin einer Knochenmarktransplantationsstation (KMT) hatte ich Gelegenheit, die Tiefen und Untiefen von guter und von wenig hilfreicher Begegnung zu erfahren.

Es gibt wirklich viele gute ÄrztInnen !

Es gibt wirklich viele gute ÄrztInnen, PflegerInnen und HelferInnen aus anderen Berufen! Sie sind ein Segen für alle PatientInnen. Allerdings gibt es auch eine Menge überforderter und in dieser Hinsicht schlecht vorbereiteter BehandlerInnen. Das gute Gespräch, den Dialog oder den Kontakt als entscheidenden Schlüssel für die Behandlung zu erleben, das zu vermitteln, ist ein wirklich gutes Projekt. In Balintgruppen und Supervisionen habe ich Erfahrungen ganz eigener Art sammeln können. Meistens genügte in den Gruppen nur ein Anstoss in die richtige Richtung ( Blick auf die Sicht der Patientin/des Patienten) und eine Portion (Selbst-)Vertrauen - schon schien die Kommunikation zwischen Ärztin und Patient "irgendwie" einfacher zu gelingen.

Es gibt viele unglaublich kompetente PatientInnen !

Ich erlebe und bewundere PatientInnen, die ihre "Behandlung" managen, egal was kommt. Sie sind darin außergewöhnlich "erfolgreich" – das heißt, sie machen intuitiv & aktiv das für sie Beste aus ihrer Situation. Das bedeutet nicht krisenfrei zu sein oder ähnliches. Diese Menschen sind einfach trotz aller schwierigen Umstände weiterhin in der Lage, Andere für ihre Anliegen und Bedürfnisse zu gewinnen; manchmal auf sehr wundersame Art & Weise. Sie bekommen zweifellos die bessere Behandlung und Unterstützung. Auch wenn das nicht gerne gehört wird. Bei Kindern kann man diese Naturtalente besonders bestaunen. Was haben diese in dieser Hinsicht "erfolgreichen PatientInnen", welche Fähigkeiten setzen Sie ein, was sind ihre Methoden? Dieser Aspekt fasziniert mich ebenso, wie der immer deutlicher werdende Trend, dass PatientInnen sich unglaublich kompetent und schnell informieren.

Die Rolle der MedizinerInnen wandelt sich, weil PatientInnen informierter und immer „anspruchsvoller“ werden. Manche ÄrztInnen äußern sich hierzu kritisch. Doch was ist schlecht an Ansprüchen? Heißt es doch nur: Ich spreche meinen Arzt direkt darauf an.

Ein interessantes Phänomen:

Fallen beide Fähigkeiten auf PatientInnenseite – sich gut informieren zu können und gut kommunizieren zu können - in einer Person zusammen, waren ÄrztInnen entweder überfordert oder begeistert. Diese PatientInnen hatten entweder eine hervorragende Beziehung zu ihren ÄrztInnen oder eine „schlechte Compliance“ - wie es im Fachjargon dann heißt.

Ein Kapitel für sich.

"Die Erkrankung selbst ist, wie sie ist. - Aber wie mir mitgeteilt wurde, dass ich Brustkrebs habe, das hat mich wirklich umgehauen. Ich denke bis heute an diesen schlimmen Moment."

Berichte dieser Art höre ich täglich. Das Fazit aus meiner Berufspraxis ist immer gleich: Die Qualität der Begegnung bestimmt die Qualität der Informationen und oft genug den Verlauf der „Krankheitsbewältigung“. Menschen fühlen sich dann medizinisch gut behandelt, wenn sie als ganzer Mensch gut behandelt werden. Ist der zwischenmenschliche Kontakt gut, ehrlich und aufrichtig, so ist das gut für die Behandlung, für die Genesung und für das Wohlergehen aller Beteiligten – auch das Wohlempfinden des Behandlungsteams!

Manchmal sind es die Kleinigkeiten, auf die es ankommt.

Wissenschaftliche Begleitstudien zur "Krankheitsbewältigung bei Krebs" und die Untersuchung von "Arzt-Patient-Gesprächen" erbringen die gleichen Ergebnisse: was wirklich zählt, ist die gute Begegnung und das richtige Informieren der PatientInnen. Inzwischen gibt es eigene Kongresse zu diesem Thema. Vor zehn Jahren undenkbar! Es hat sich wirklich schon viel verändert.

Schnittstellenarbeit verbindet – sie hat eine Brückenfunktion.

Als Psychologin in freier Praxis und als Trainerin habe ich mich diesem Thema ganz praktisch gewidmet: "Guter Kontakt - was macht den eigentlich aus – wie geht das – kann man das lernen – einfordern". Das Ergebnis sind gewachsene Trainings-Programme, die wir als 5-er-Team übergreifend für Laien und für Professionelle anbieten. Wir arbeiten patientInnenorientiert und haben dabei die ganze Sache im Blick.

Dialogfähigkeiten trainieren und verankern, ist einfach und in Relation zu den Effekten betrachtet, sind diese Maßnahme extrem kostengünstig. Viele KrankenhausmanagerInnen wissen das und handeln aus gutem Grund danach.

Aus der Verbundenheit mit diesem Thema, oder besser zu den vielen liebgewonnenen Menschen, die ich kennen lernen durfte, ist auch dieses Internet-Projekt: www.Hilfe-bei-Krebs.de entstanden.

Immer mehr PatientInnen informieren sich umfassend.

Sie möchten sicherstellen, dass sie optimal behandelt werden. Mit dem Internet hat das Bedürfnis von Betroffenen und Angehörigen nach Information und guter Versorgung eine unglaubliche Möglichkeit erhalten. Das eigentliche Bedürfnis nach Übersicht, Vertrauen, Wissen und Entscheidungskompetenz ist damit nicht gleichermaßen bedient. Hier sind MedizinerInnen und andere besonders gefordert.

  • Hilfe zur Selbsthilfe: Gute Informationen einfach und übersichtlich zur Verfügung stellen
  • Wissen und Know How zur Verfügung stellen, das gute Arzt-Patient-Beziehungen entstehen lassen kann.
  • Wissen angemessen und warmherzig zu kommunizieren. Dem Menschen begegnen, der wissen will.

Spezielle Trainings bilden inzwischen die Basis meiner praktischen Arbeit und meiner Forschung.

Ich möchte allen Mut machen, "guten Kontakt" aktiv herzustellen. Es lohnt sich!

Guter PatientInnen-Service, Dialogkompetenz als wichtiger Aspekt des Qualitätsmanagements und patientInnenorientierte Medizin stehen hoch im Kurs – weil es für alle Interessen und alle Beteiligten einen Nutzen zu bieten hat.

 
Alle Angaben in bester Absicht und ohne Gewähr, © Copyright 2001 D. J. Wüst [ home | nach oben ]