oder: Wozu soll das gut sein?  
Überblick
Erfahrung & Philosophie
Das Missverständnis von Schuld & Verantwortung

Teilnahme als wertvolles LebensLustZeichen

 

 

Bloß ein mentales Anti-Depressiva
für naive Positiv-Denker? - sicherlich nicht.

 

 

Niemals ist jemand "selbst schuld" an seinem Schicksal!

 

 

 

Ein Programm in unseren Köpfen: Die automatische Verwechslung von Verantwortung mit Schuld.

 

 

 

 

 

 

 

Diese Trainings machen Spaß & Freude

 

 

 

Das Selbstwertgefühl ist ein feines Barometer für "Verantwortung übernehmen".

im Kleinen wie im Großen

hören Sie schnell "selber schuld" heraus ?

 

 

"Programmieren" Sie Ihre Hörgewohnheiten um:

machen Sie aus Schuld für Gestern - Verantwortung für Heute.

 

 

 

Was verstehen Sie unter Gück?

 

 

 

 

 

 

 

Genießen Sie den Zauber solcher Erfahrungen

mehr & mehr!

 

 

 

 

 

 

üben Sie täglich:

Ihre neuen

Lebens Lust Zeichen

  • Informationen gezielt nutzbar machen
  • bewährte Hilfen zur Selbsthilfe weitergeben
  • den Dialog und den guten Kontakt trainieren

so lautet der praktische Ansatz für diese Webseite und für meine Arbeit. Einfach und schlicht.

Erfahrungen und Philosophie mischen sich:

Was Menschen in schwierigen Situationen Halt und Orientierung gibt, sind die folgenden Erfahrungen:

  • Ich habe Wahlmöglichkeiten.
  • Ich kann meine Situation mitgestalten.
  • Ich bin eingebettet in liebevolle Beziehungen.

Diese grundgebenden Erfahrungen könne zu wirkungsvollen Leitsätzen für jede Situation werden!

„Das Schicksal ist wie es ist. Wie ich darauf reagiere, dass ist meine Möglichkeit mit dem Schicksal umzugehen. Das ist der Unterschied von Hoffnung zu Resignation“.

Formulierungen dieser Art sind für Trainings wahrer Zündstoff. TeilnehmerInnen sind bei diesem Thema sofort emotional beteiligt. 1000erlei Ansprüchen an Andere und vor allem sich Selbst schwirren durch Reden und Beiträge.

Bin ich jetzt auch noch schuld daran, dass ich Krebs bekommen habe...?

Hätte ich mein Leben anders machen sollen, dann wäre mir das nicht passiert?

Was soll ich denn tun, ich habe doch keine andere Möglichkeit?

Hier kommt die generelle, fundamentale und immergültige Entlastung von schmerzvollen Schlussfolgerungen solcher Art:.

Niemals ist jemand schuld an einer Erkrankung oder an einem schlimmen Schicksal!

Wer anderen Schuld an einem Schicksal zuspricht, hat meistens Angst vor einem eigenen schlimmen Schicksal – also die meisten von uns.

Wirklich interessant scheint mir herauszufinden, ob ich mir selbst still und heimlich die Schuld an meiner Erkrankung oder an anderen Lebensereignissen wie zum Beispiel Arbeitslosigkeit gebe. Die häufig gestellte Frage "Warum ich?" ist bereits ein Anzeichen für eine heimliche Schuldzuweisung an sich Selbst.

Alle tun das – sich selbst zu beschuldigen.

Das zu erkennen ist gut, denn wenn ich weiß, das "e t w a s" in mir so etwas denkt, dann kann ich dieses ETWAS dazu in Verantwortung nehmen. Ich kann mich dazu verhalten. Ich kann begreifen, dass es Dinge gibt, an denen ich nichts verändern kann wie zum Beispiel von einer schweren Krankheit betroffen zu sein. Ich kann auch erkennen, dass es auch in diesem Schicksal noch Möglichkeiten gibt, die ich ergreifen kann oder verwerfen kann. Diese Betrachtungsweise schützt vor der unnötigen Ausdehnung von Hilflosigkeitsgefühlen.

Eine Seminar-Teilnehmerin drückt das so aus:

"Ich wusste bis heute nichts von dem Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung. Schuld war für mich immer irgendwie eine Verfehlung und Verantwortung war immer nur ein Vorwurf von mir an andere. An meinen Mann, an meine Eltern, ja sogar an meine Kinder.... Ich habe ihnen das Gefühl gegeben, sie seien Schuld an etwas, wenn ich der Meinung war, sie sollten jetzt endlich das eine oder andere tun. Den Rasen mähen, in der Schule fleißig sein.... Ich gebe mir selbst heimlich schuld. Das ist kein gutes Gefühl. Wenn ich Verantwortung dafür übernehme, mich zum Beispiel zu beteiligen oder mich zurückzuziehen, dann geht es mir viel besser. Wenn ich Verantwortung für das was ich tue übernehme, kann ich mich nicht schuldig fühlen.... ich werde das weiter aufmerksam beobachten."

Diese Trainings machen Spaß!

Es ist, als fiele unnötiger Ballast von vielen Schultern. Und darum geht es. Zu erkennen, was ich heute für mich tun kann. Was ich jetzt in die Hand nehmen kann, ohne übermäßig lange mit dem Schicksal zu hadern.

Natürlich gibt es die richtige Zeit für Traurig-Sein und all diese schmerzvollen Gefühle. Sie sollen ihren Platz bekommen! Ganz und gar ohne den Druck, das nicht fühlen zu dürfen, weil man meint, man müsste an der Situation etwas ändern. Trauern ohne Selbstvorwürfe ist eine hohe Kunst.

Blind zu sein für den eigenen Handlungsspielraum in der Gegenwart gehört jedoch zu unseren menschlichen Eigenheiten.

Sich länger in einem Zustand von "ich kann nichts tun" aufzuhalten, löst Gefühle der Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit aus. Der Selbstwert sinkt schleichend unterhalb einer Grenze, die lebensabweisend wirkt. Deshalb sind Schuldgefühle ungesund, diese Zusammenhänge wissen wir sehr genau aus der Stressforschung.

Egal in welcher Form eine Gestaltung, der prsönliche Ausdruck und ein Einfluss ausgeübt werden, diese Aktivitäten wirken immer positiv auf uns und stellen die Teilnahme am Leben unter Beweis. Nicht für Andere, für sich Selbst!

Kennen Sie das Glück

nach langer Bettlägrigkeit das erstemal wieder Spazieren zu gehen. Für andere ist das vielleicht nichts. Und dennoch kann dieser kleine Ausdruck von Teilnahme am Leben das höchste Glück sein.

Im Leben sein statt bloß am Leben sein! Auch dieser Satz ist provokant. Er hat jedoch eine ganz besonders "zärtliche Botschaft" für die, die verstehen, die tiefere Bedeutung darin zu lesen...

Schon die Entscheidung, sich für Nichts zu entscheiden und sich den Dingen fügsam hinzugeben, ist Gestaltung und beeinflusst unsere Empfindung. Mehr als nur ein rhetorisches Spiel oder ein Psychotrick! Sie tun es, Sie entscheiden. Bis Sie sich anders entscheiden.

Krisenerfahrene Menschen bestätigen eindrucksvoll den Zauber um dieses uralte Wissen/diese Erfahrung.

Je mehr ich meine Möglichkeiten sehe, die Geschehnisse um mich herum zu beeinflussen, um so mehr fühle ich Zufriedenheit und Kraft. Einschätzungen und Empfindungen wie "die Ärzte behandeln mich wie den Tumor auf Zimmer 21", so in mir zu bearbeiten, dass ich wieder sehen kann, wie ich das Verhalten dieser Ärzte zu meinen Gunsten beeinflussen kann.

Diesen Blick für die eigenen Möglichkeiten immer wieder freizuhalten, darum geht es in unseren Projekten. Praktisch und hintergründig.

Mit dem Etikett "think positiv" hat das nichts zu tun.

Es ist eine Haltung und ein Ansatz, der Mut machen will. Nur hinzuschauen, was möglich ist. Natürlich wollen wir Sie auch ermuntern, einfaches und bewährtes Know How anzuwenden. Ausprobieren und staunen was passiert!

Das Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe steht dabei stets im Vordergrund. Allerdings mit einer aktiven Note. Deshalb spreche ich lieber von Selbstmanagement oder von Selbstregulation.

An der Bezeichnung "Selbst-manage-ment" gefällt mir der Wortteil manage ( lat. Manus =die Hand). Hier wird deutlich, dass es um Handlung, Aktivität und Teilnahme geht. Und Teilnahme ist in jeder Hinsicht ein wertvolles LebensLustZeichen!

Ihre Doris Johanna Wüst

 
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