Seminare
Artikel zur "Simonton-Methode"

Auszüge für die Presse

"Eine Selbsthilfe-Methode für von Krebs betroffene Menschen ist im Gespräch."

Gehalten als Vortrag auf dem Symposium in Ratzeburg, Röpersbergklinik. Titel der Veranstaltung: "Von der Ohnmacht zur Selbstverantwortung" am 22. April 03.

Krebs ist längst kein Todesurteil mehr! Die medizinische Versorgung und Behandlungsmöglichkeiten von Krebs betroffener Menschen haben sich in großen Schritten voranentwickelt.
Auch das Wissen um die Einheit von Körper, Geist und Seele hat inzwischen Eingang in die Versorgung und Begleitung finden können.

Betroffene drücken heute selbstbewußt ihren Wunsch aus, neben der medizinischen Behandlung selbst etwas für ihrer Gesundung tun zu wollen. Betroffene wollen nicht länger nur behandelt werden, sie wollen aktiv an den Entscheidungen und den notwendigen Prozessen beteiligt sein und sie wollen ihre Selbstheilungskräfte mit komplementären Methoden nach ihren eigenen Vorstellungen und Erfahrungen unterstützen.

Das Gesundheitstraining nach SIMONTON galt in Deutschland viele Jahre als "Insider-Wissen" unter Krebsbetroffenen. "Wieder gesund werden", einer der Bücher von Herrn O.C. Simonton wurde vor allem durch Mund-zu-Mund-Empfehlungen unter und durch Betroffene bekannt. Inzwischen genießt dieses Gesundheitsprogramm zur Stärkung der Selbstheilungskräfte wegen seiner ermutigenden Haltung eine breite Anerkennung unter Betroffenen und Pro-fessionellen gleichermaßen. Kaum eine namhafte Rehaklinik oder Krebsberatungsstelle, die diese Methode nicht anbietet.

Das Training ist ein ganzheitliches Programm zur Förderung und Stärkung der alltäglichen Selbstregulierungsfähigkeit. Ganzheitlich meint hier eine innere Stimmigkeit in Bezug auf die wichtigen Lebensbereiche eines Menschen.

Um zu verstehen, wie wir in uns Stimmigkeit herstellen und empfinden, ist ein Einblick und ein Gespür für das Zusammenspiel von Gedanken (Überzeugungen), von Gefühlen und Verhalten hilfreich: Gedankengänge, die ihren Ursprung nicht selten in irrationalen Überzeugungen haben, können das ganze Lebensgefühl ungut beeinflussen. Zwischen gesunden und ungesunden Gedanken sinnvoll unterscheiden zu können, kann eine enorme Wende in der Lebensgestaltung und -haltung zur Folge haben.

Die häufigste Form ungesunder Gedankengänge betreffen Fragen oder Schlussfolgerungen, die einst aus nicht aufgelöstem Ärger entstanden sind. Groll ist einer der stärksten Energiefresser; Energie, die dringend zur Genesung und Gesundung benötigt wird. Das Thema "Den Groll loslassen" nimmt in der Arbeit mit dieser Methode - ebenso wie bei anderen bedeutenden psychoonkologischen Verfahren - einen besonderen Stellenwert ein. Denn Groll wird erlebt als ständig wieder neu auftretende Verletzung wenngleich das auslösende Ereignis bereits lange zurückliegt. Groll sollte daher zu Gunsten der eigenen Vitalität rasch aufgelöst werden.

So wollte eine Frau Anfang 40 lieber sterben, als ihrem Mann, der sie betrogen und verlassen hatte, zu verzeihen. Diese innere Haltung war der Klientin zunächst jedoch nicht bewusst. Erst in einem offenen Dialog über ihre inneren Überzeugungen wurde deutlich, dass sie selbst in dem ständig im Hintergrund schwelenden Hass auf ihren Mann den Grund für ihre Krebserkrankung sah und dass sie auch jetzt, 5 Jahre nach der Trennung, nicht bereit war, den Hass loszulassen. Obwohl sie spürte, dass sie durch die ständigen Grollgedanken nicht mehr in der Lage war, Freude und Normalität zu empfinden, wollte sie an der alten Verletzung lieber festhalten, als ihrem ehemaligen Mann zu verzeihen.

Wir ändern unsere Meinungen und unsere Überzeugungen in der Regel erst dann, wenn wir uns deren negativen Folgen für unser Leben bildlich bewusst machen. Um Überzeugungen stimmig und nachhaltig zu verändern, ist es wichtig, uns einen konkreten Ausblick auf gesündere Haltungen und deren positive Auswirkungen auf unser Leben zu schaffen. Diese Ausschau auf das mögliche "gute Leben" entsteht durch das Aufgreifen persönlicher Ziele und das Empfinden von Lebenssinn.

Die Methode nach Simonton bietet bei diesem entscheidenden Schritt ganz konkrete Hilfen an. Sie lenkt mit ausgewählten Fragen und Techniken den Blick auf die persönliche Kompetenz in der Krankheitsbewältigung und darauf, wie eine bewusste Lebensstilveränderung nach den individuellen Vorstellungen möglich wird.

Voraussetzung für eine dem Leben zugewandte Haltung und dem Handeln nach eigenen Zielen ist eine Stabilisierung des seelischen Gleichgewichtes und ein tiefes Verständnis der eigenen Verantwortung auf dem "Wege zur Besserung". Die Betonung der Verantwortung für die Ge-staltung des eigenen Lebens wird allerdings entlang unserer Hörgewohnheiten häufig miss-verstanden als eine Art indirekte Schuldzu-weisung. Hier geht es jedoch um etwas ganz anderes: um einen sanften Perspektivenwechsel von erlebter Einschränkung hin zu selbstbe-stimmten Möglichkeiten im Umgang mit den realen und/oder empfundenen Begrenzungen. Ein Prozess, der stets zu mehr Vitalität führt und ein Mehr an Lebensfreude zur Folge hat.

Mit Hilfe des Verfahrens wird es möglich, das Gefühl der eigenen Wirksamkeit und der inneren Kontrolle wiederzugewinnen. Ein wesentliches Instrument auf dem Wege der inneren Aus-richtung sind thematische Visualisierungen.

Neben der Überprüfung der persönlichen Überzeugungen ist dies die zweite Säule des Trainings. Hier werden neuroimmunologische Zusammenhänge zwischen Denken und Fühlen einfach erfahrbar: Die gelenkte Vorstellung allein genügt, physiologisch angenehme Reaktionen auszulösen. Die durch die Visualisierungen entstehenden Empfindungen betreffen auch tiefstes Gefühlserleben. TeilnehmerInnen bezeichnen dies so: "ich fühle mich jetzt endlich wohl und ruhig" und das Empfinden von einer tiefen Richtigkeit vorgestellter Ressourcen als: "ich fühle mich merkwürdig erfrischt und kraftvoll".

In einer geleiteten Imagination fand sich eine polnische Teilnehmerin plötzlich wieder auf der Schaukel vor dem Hause ihrer Großmutter. Sie spürte den Wind in ihren Haaren und fühlte die rote Strickjacke, die sie so liebte. Die Teilnehmerin schilderte ihr Erlebnis anschließend unter leisen Freudetränen: "Ich habe ewig nicht mehr an diesen Platz gedacht, an dem ich so glücklich war. Jetzt weiß ich, dass alles in mir und da ist. Ich bin nicht gerne in Deutschland, weil wir damals gehen mussten.... Ich will jetzt leben und dort, wo ich bin und ich muss dafür doch gar nichts aufgeben oder verraten. Ich kann auch hier glücklich sein."

Freilich ist diese Methode alles andere als ein Wundermittel. Vielmehr bietet dieser Ansatz eine praktische Möglichkeit, sich gezielt in Richtung Stärkung und Wohlgefühl zu bewegen. Eine Möglichkeit, die ergriffen werden will!

Doris Johanna Wüst
Dipl. Psychologin
www.Hilfe-bei-Krebs.de

Zur Veröffentlichen in der Lübecker Zeitung (und Region Ratzeburg) in Verbindung mit den Veranstaltungshinweisen zur Verfügung gestellt.
Redaktionellen Kürzungen oder Überarbeitungen müssen von der Autorin zugestimmt werden

 
in Kürze
Auszüge für die Presse
Brustkrebs-Symposium in Razteburg April 03
Einführung im Rahmen einer Fortbildung für MedizinerInnen Juni 03

AOK Life

Stressbewältigung

ApothekenUmschau

Psychologische Hilfe bei Brustkrebs

 

 

 

Wirksame Methoden zur Selbsthilfe sind gefragt!

 

 

 

 

 

 

 

Methoden die helfen, finden Anerkennung

 

 

 

Unsere Überzeugung (Gedanken) beeinflussen unsere Gefühle und unser Verhalten

 

 

 

 

Zwischen gesunden und ungesunden Gedanken sinnvoll unterscheiden

 

 

Alter Groll ist ein

unaufhörlicher

Energiefresser

 

 

 

 

 

Wie denke ich eigentlich?

 

 

 

 

 

Wozu halte ich fest an Ideen & Gedanken, obwohl es mir weh tun?

 

 

 

Veränderungen werden möglich, wenn wir wissen, was wir wirklich wollen/worin wir tatsächlich einen Sinn sehen.

 

 

Wisssen Sie, was Sie wirklich wollen?

 

Die Übernahme der Selbstverantwortung als Schlüssel für heilsame Veränderungen

 

Visualisierungen als Instrument um zu Inneren Kraftquellen zu gelangen

kein Heilungsversprechen

Artikel "Gesundheitstraining"

"Das Gesundheitstraining nach der Simonton-Methode".

als Vortrag im Rahmen einer ärztlichen Fortbildung in der Strandklinik Boltenhagen, Juni 03

Simonton, ein Onkologe und Radiologe aus den USA, stellte sich in den 70iger Jahren die Frage, was machen eigentlich die PatientInnen, die "ihren Krebs" unerwarteter Weise überwinden. Er befragte und beforschte in den ersten Jahren vor allem jene Menschen, die eine ausgesprochen ungünstige Prognose erhalten hatten und sich dennoch einer langen Überlebenszeit bei sichtbar guter Lebensqualität erfreuten.

Diese Fragerichtung fragt danach: wie entsteht Gesundheit (gesundes Sein)?

Dieser Forschungsweg findet heute auf vielen Gebieten Anwendung, beispielsweise in der Stressforschung. Der salutogenetische Ansatz fragt danach, wie Menschen in schwierigen Situationen sich selbst helfen. Simonton ahnte, dass die gefundenen Möglichkeiten der gelebten Selbsthilfe vielleicht auch für andere Menschen in schwierigen Situationen nützlich sein könnten.


Was wurde gefunden?

Einige Prinzipien in der Haltung zum Leben schienen sich zu wiederholen: Diese in dieser Hinsicht erfolgreichen Menschen hatten eine Vorstellung von persönlichen Zielen, die sie erreichen wollten oder die ihrem Leben einen Sinn zu geben schienen; sie richteten ihr Handeln und Verhalten danach aus, diese Ziele auch wirklich zu erreichen und sie hatten die Überzeugung, einen günstigen Einfluss auf ihr Leben ausüben zu können.

Aus diesen entdeckten Prinzipien wurde ein ganzheitliches Programm zur Vitalisierung und zur Stärkung der Selbstheilungskräfte entwickelt. Ganzheitlich meint hier eine innere Stimmigkeit in Bezug auf die wichtigen Lebensbereiche eines Menschen.

Um zu verstehen, wie wir in uns Stimmigkeit herstellen und empfinden, ist ein Einblick und ein Gespür für das Zusammenspiel von Gedanken (Überzeugungen), korrespondierenden Gefühlen und Verhalten hilfreich.


Überzeugungen haben meistens eine stille und überaus mächtige Wirkung auf unsere Gefühle und darauf wie wir uns Verhalten:

Gesunde und ungesunde Gedankengänge können anhand von Fragen folgender Art selbst leicht identifiziert werden. Beantworten Sie sich ernsthaft diese drei Fragen:

1. Hilft mir dieser Gedanke/diese Frage dabei, mich besser zu fühlen?
2. Hilft mir dieser Gedanke/diese Frage dabei, meine Ziele/Wünsche zu erreichen?
3. Hilft mir dieser Gedanke/diese Frage dabei, meine Beziehungen zu anderen Menschen zu verbessern?
Vgl. "Maultsby Fragen" bei C. O. Simonton, Wieder gesund werden, dtv.

Gesunde Gedanken fördern die Befriedigung wichtiger Bedürfnisse und motivieren die Selbstverwirklichung. Ungesunde Gedanken hemmen diese Aspekte. Oft stören sie so erheblich, dass selbst der Wunsch nach Ausdruck und Verwirklichung aufgegeben wird.


Die häufigste Form ungesunder Gedankengänge betreffen Fragen oder Schlussfolgerungen, die einst aus nicht aufgelöstem Ärger entstanden sind. Groll ist einer der stärksten Energiefresser; Energie, die dringend zur Genesung und Gesundung benötigt wird. Groll nimmt einen besonderen Stellenwert ein, weil er als ständig wieder auftretende Verletzung erlebt wird. Groll sollte daher zu Gunsten der eigenen Vitalität aufgelöst werden.

So wollte eine Frau Anfang 40 lieber sterben, als ihrem Mann, der sie vor 14 Jahren betrogen und verlassen hatte, zu verzeihen. Diese innere Haltung war ihr zunächst jedoch nicht wirklich bewusst. Erst in einem offenen Dialog über ihre inneren Überzeugungen wurde deutlich, dass sie selbst in dem ständig im Hintergrund schwelenden Hass auf ihren Mann den Grund für ihre Krebserkrankung sah und dass sie selbst jetzt nicht bereit war, den Hass loszulassen, obwohl sie spürte, dass sie durch die ständigen Grollgedanken nicht mehr in der Lage war, Freude und Normalität zu empfinden.

Wir ändern unsere Meinungen und Überzeugungen in der Regel erst dann, wenn wir uns deren Folgen für unser Leben bildlich bewusst machen. Um Überzeugungen nachhaltig und stimmig zu verändern, ist es wichtig, uns zusätzlich einen konkreten Ausblick auf gesündere Haltungen und deren guten Auswirkungen auf unser Leben zu schaffen. Das gute Leben beginnt mit dem Aufgreifen persönlicher Ziele, die als stimmig erlebt werden. Auf diese Weise wird Lebenssinn handfest und eng verbunden mit der Persönlichkeit empfunden.

Die Methode nach C. O. Simonton bietet bei diesem entscheidenden Schritt ganz konkrete Hilfen an. Sie lenkt den Blick auf die persönliche Kompetenz in der Krankheitsbewältigung. Eine bewusste Gestaltung des Lebensstils nach den individuellen Vorstellungen wird so fassbarer. Innere und/oder äußere Veränderungen werden leichter möglich, wenn wir empfinden, was wir wirklich wollen und wenn wir unser Handeln als sinnvoll erleben können.

Voraussetzung für eine dem Leben zugewandte Haltung nach eigenen Zielen ist allerdings eine Stabilisierung des seelischen Gleichgewichtes und ein tiefes Verständnis der eigenen Verantwortung auf dem "Wege zur Besserung". Die Betonung der "Selbstverantwortung" wird allerdings entlang unserer Hörgewohnheiten häufig missverstanden als eine Art indirekter Schuldzuweisung. Hier geht es jedoch um etwas ganz anderes: um einen sanften Perspektivenwechsel von erlebter Ohnmacht hin zur der Möglichkeit, Einfluss auf das eigene Leben nehmen zu können. Ein Prozess, der stets zu mehr Vitalität führt und einen höheren Grad an Lebensfreude zur Folge hat.

Mit Hilfe des Verfahrens wird es möglich, das Gefühl der eigenen Wirksamkeit und der inneren Kontrolle wiederzugewinnen.

Ein wesentliches "Instrument" auf dem Wege dieser inneren Ausrichtung sind thematische Visualisierungen - eine unerschöpfliche Kraftquelle! Diese zweite Säule des Trainings verweist auf zu beobachtende neuroimmunologische Zusammenhänge: Die Vorstellung allein genügt, gewünschte physiologische Reaktionen zu erzeugen. Die durch die Visualisierungen entstehenden Reaktionen betreffen auch tiefes Gefühlserleben. TeilnehmerInnen formulieren dieses Phänomen so: "ich fühle mich jetzt wohl und ruhig" und das Empfinden von einer tiefen Richtigkeit vorgestellter Ressourcen als: "ich fühle mich erfrischt und kraftvoll".

In einer geleiteten Imagination fand sich eine polnische Teilnehmerin plötzlich wieder auf der Schaukel vor dem Hause ihrer Großmutter. Sie spürte den Wind in ihren Haaren und fühlte die rote Strickjacke, die sie so liebte. Die Teilnehmerin schilderte ihr Erlebnis anschließend unter leisen Freudetränen: "Ich habe ewig nicht mehr an diesen Platz gedacht, an dem ich so glücklich war. Jetzt weiß ich, dass alles in mir und da ist. Ich war nie gerne in Deutschland, weil wir damals gehen mussten.... Aber ich will jetzt leben und dass muss ich dort tun, wo ich bin. Mir ist jetzt deutlich geworden, dass ich dafür doch gar nichts aufgebe oder verrate. Es ist alles in mir"

Freilich ist diese Methode alles andere als ein Wundermittel. Vielmehr bietet dieser Ansatz eine praktische Möglichkeit, sich gezielt in Richtung Stärkung und Wohlgefühl zu bewegen. Eine Möglichkeit, die ergriffen werden will.

Das Training

Mit Hilfe verschiedener gestaltgebender Techniken und Angeboten können die TeilnehmerInnen ein verbessertes Gespür für die Art ihrer Überzeugungen erlangen. In Dialogen werden persönliche Gedankengänge zu relevanten Fragestellungen (Rezidivängste, Selbstwerterleben, Ja- und Neinsagen in kritischen Situationen, schwierige Entscheidungen klar fällen, uvm.) geprüft und die Wirkung gewohnheitsmäßiger Haltungen auf das Vitalitätserleben getestet.
Visualisierungen zu bedeutsamen Themen wie "Woher erhalte ich Lebensenergie und -freude", "Meine Abwehrkräfte stärken", "Groll loslassen"; "Meiner inneren Stimme trauen", "Ruhe und Kraft empfinden" machen eindrücklich, was den TeilnehmerInnen am Herzen liegt und wie Veränderung einfach und gemäß der eigenen Ressourcen möglich werden kann. Gestützt auf dieses erfahrbare innere Wissen kann persönlich motiviertes Verhalten und Handeln für eine Verbesserung der Lebensqualität sogar mit Freude gelingen. Diese guten Erfahrungen, wieder mehr Einfluss auf die eigenen Belange zu haben, vernetzt sich in der Regel rasant, so dass sich das Kompetenzerleben und damit die Lebenszufriedenheit deutlich spürbar erweitern.
Psychoedukative Einlagen entlang auftauchender Fragestellungen vermitteln ein vertiefendes Verständnis in die Hintergründe menschlichen Verhaltens und Handelns und runden den neu gewonnenen Erfahrungsschatz auch verstandesmäßig und damit kompetenzfördernd ab.

Im Rahmen eines Aufenthaltes in einer Rehabilitationsklinik ist nach meinen Erfahrungen eine Teilnahme an 4 Sitzungen ausreichend, um von einer subjektiv empfundenen Verbesserung der Lebensqualität sprechen zu können, die durchaus auch von außen (durch das Behandlungsteam) sicht- und spürbar wird.

Empfehlenswert scheint einmal jährlich ein Wochenendseminar zu sein, in denen bewusst Bilanz gezogen werden kann und in denen die TeilnehmerInnen Unterstützung bei der Reflexion neu aufgetretener Fragestellungen erhalten. Durch klares und prinzipiengeleitetes Seminar-klima wird das Finden eigener Antworten und Lösungen dann wieder augenfällig und machbar.

Doris Johanna Wüst

 
in Kürze
Das Training

 

Salutogenese
Gesundheitskonzept nach Antonovsky (1987)
fragt danach: Wie entsteht Gesundheit, welche
Bedingungen erhalten das gesunde Sein aufrecht?
Gesundheit und Krankheit werden hier nicht als
Gegensätze, sondern als Kontinuum verstanden.
Auf diesem Kontinuum hat der Mensch unter
Zuhilfenahme seiner Ressourcen die Möglichkeit,
sich in Richtung seines gesunden Seins zu bewegen.

Diese Idee unterscheidet sich vom "pathogenetischen Ansatz", der danach fragt: wie entsteht Krankheit?

 

 

 

Drei Besonderheiten sind augenfällig bei Betroffenen, die, sich selbst helfen konnten:

- sie können Lebenssinn empfinden

- sie orientieren sich in ihrem Handeln an ihren Zielen

- sie sehen ihre Einflussmöglichkeiten

 

 

Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen Wünschen und Möglichkeiten - nicht seine Grenzen und nicht die Krankheit!

 

 

 

Finden Sie mir 3 Fragen heraus, welche ihrer Überzeugungen gesund sind und welche ihnen unangenehme Gefühle verschaffen!

 

 

 

 

 

Achten Sie auf das, was Ihnen wirklich hilft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ändern Sie Meinungen und Überzeugungen gezielt, wenn Sie Ihnen auf ihrem Lebensweg nicht dienlich sind!

 

 

 

 

Verschaffen Sie sich bessere Aussichten und üben Sie das gute Leben täglich.

 

 

 

 

 

 

 

Woher beziehe ich meine Lebensfreude und Kraft?

 

 

 

Perspektivenwechsel von erlebter Ohnmacht hin zur der Möglichkeit, Einfluss auf das eigene Leben nehmen zu können

 

Geleitete Imagination

 

Eine gelungene Selbstregulation verschafft Ihnen mehr Spielraum

 

Sie sagen ja, wenn Sie Ja sagen wollen und Sie sagen nein, wenn Sie Nein sagen wollen.

  • Woher erhalte ich Lebensenergie und -freude?
  • Meine Abwehrkräfte stärken
  • Groll loslassen
  • Zutrauen in meine innere Stimme gewinnen
  • Ruhe und Kraft empfinden

 

 

Schöne Aussichten

Kontinuität in der Arbeit am Selbst einfach zur Verfügung stellen.

 

Alle Angaben in bester Absicht und ohne Gewähr, © Copyright 2001 D. J. Wüst [ home | nach oben ]