Trends beobachten - erkennen - mitgestalten

So lauten die Empfehlungen der Unternehmensforschung für innovative Betriebe, die in Zeiten des Wandels eine gute Wettbewerbsposition bewahren und/oder gewinnen wollen.

Mode - Trend oder Megatrend ?

Ein Trend ist keine Mode, die sich wieder "auswächst".
Trends haben eine beobachtbare Entwicklungsdauer von bis zu einen Jahrzehnt:

  • Trends entsprechen einer gesellschaftlichen Situation
  • Sie bedienen elementar gewordene Bedürfnisse einzelner
  • Berühren den Zeitgeist
  • Korrespondieren mit neuen Anforderungen an die Wirtschaft und mit der Entwicklung der Technik

Die Trendforschung beschäftigt sich mit prinzipiellen Fragen wie:

Was steht wirklich an; was ist davon schon erkennbar; von welcher Personengruppe werden als Trend vermutetes Verhalten bereits gelebt; welchen Nutzen bringt dieser Trend.....

 
Überblick
Was Trends zeigen können
Die Verbindung zum Thema Krebs

 

Trendanalysen zeigen wo es lang geht.

Megatrend: Vernetzung

Der Vernetzungsgedanke als ein globaler Megatrend:
Der Vernetzungsgedanke brachte zwangsläufig das Internet hervor. Lange Zeit nicht ohne Gegenströmungen. Vernetzung entwickelte sich zu einer Qualität.

Auf Grund von gleich mehreren "Erfindungen" und Erforder-nissen hat dieser Megatrend über Trends Gestalt ange-nommen. Heute ein alltäglich gewordenes Bild: Menschen, Ideen, Gruppen vernetzen sich immer einfacher, immer zielgenauer und immer schneller.

Die Kommunikations-Technologien sind da; die Strukturen sind fließender geworden und alle nutzen sie.

Das gilt insbesondere für Menschen, die plötzlich mit etwas Neuem konfrontiert sind, die schnell wichtige Entscheidungen treffen müssen und für die Lebensqualität auch von den richtigen Informationen abhängt.

Mit der Diagnose Krebs gehört man automatisch zu dieser Gruppe mit diesen Eigenschaften. Bei "KrebspatientInnen" lässt sich deshalb diese Trendentwicklung besonders deutlich ablesen:

PatientInnen

  • wollen kompetent mitentscheiden
  • haben gewachsene Ansprüche an Behandlungsteams
  • suchen Dialogbereitschaft und gutes Selbstmanagement
  • PatientInnen gleichen insofern GesundheitsmanagerInnen

Der Stellenwert von Informationen hat sich für PatientInnen und auch für MedizinerInnen in den vergangenen 10 Jahren enorm gewandelt: Der Prozess von "mündigen PatientInnen" hin zu "informierten PatienInnen" ist inzwischen in weiten Teilen kein Trend mehr. Grosse Prozesse dieser Art passieren zunächst stillschweigend und bringen erst allmählich neue Umgangsformen und Profile in Systemen hervor: Gesundheitsportale, Infonetze und Foren haben inzwischen unglaubliche BesucherInnenzahlen aufzuweisen.

Wir unterstützen das Bestreben von PatientInnen nach gutem Wissensmanagement und nach vertrauensvollen Beziehungen, die eine persönliche Versorgung und Behandlung erheblich verbessern können.

PatientInnen vertreten vehementer ihren Wunsch, die Entscheidung für die jeweilige Behandlungsform mit zu bestimmen. Sie wollen sicher sein, dass die ärztlich vorgeschlagene medizinische Maßnahme für sie die richtige ist.

Das erfordert einen aktuellen Wissensstand und einen vertrauensvollen Kontakt. Ein agreement über das Wesen einer guten Behandlung. Diese mancherorts noch stille Tendenz ist letztlich für alle wohltuend, wenn auch für MedizinerInnen zunächst noch etwas ungewöhnlich und vielleicht auch mühsam.

 
Überblick
Vernetzung im Kontext chronischer Erkrankungen
PatientInnen weisen den Weg

 

"Die neuen Medien sind da und sie werden genutzt".

www.aerzteblatt.de

 

 

Im Einsatz

für Qualität und Standards

 

 

PatientInnen schaffen sich selbst Kompetenznetzwerke

 

 

 

 

Wissensmanagement

und vertrauensvolle Beziehungen

gehören zusammen

 

 

 

 

Neue Anforderungen

Die Informationen, die durch das Internet schnell gewonnen werden können, wirken auf diesen Prozess wie ein Beschleunigungsfaktor. PatientInnen wollen bei Ihrer Behandlung mehr beteiligt sein und sie wollen Vertrauen zu ihren ÄrztInnen haben. Das erfordert Dialogbereitschaft und -fähigkeit auf ärztlicher Seite ebenso wie auf PatientInnen-Seite.

"Arzt und Patient als Partner ?"

So lautet der Slogan.
Ganze Kongresse beschäftigen sich mit diesem Thema:

"Partnerschaftliche Beziehung zwischen Arzt und Patient"
"Wissen macht gesund"
"Patient Relationship Management
"

und viele andere Bezeichnungen stehen für eine Bewegung in diese Richtung.

Die partnerschaftliche Idee in ihrer ganzheitlichen Natur stellt ganz neue Anforderung an alle Beteiligten. Das Berufsbild von ÄrztInnen muß sich in dem Maße wandeln, wie sich das Rollenverständnis von PatientInnen verändert. Auch das ein Ergebnis größerer Prozesse.

Wollen Sie mehr zu diesem Thema erfahren ?

www.aerzteblatt.de/archiv/artikel.asp?id=24099
"Vernetzte Informationen im Gesundheitswesen".

www.welt.de
gehen Sie dort in das Archiv unter: Wissenschaft. "Das Internet macht den Patienten mündiger".

 
Überblick
Dialogbereite ÄrztInnen
Selbstbewußte PatientInnen
Vertrauensvolle Allianzen

 

 

 

Dieses Thema faßt mehr und mehr Fuß

 

 

 

Das WIN-WIN-Prinzip

alt und bewährt

 

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